PLATFORM3 ist ein vom Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München in der Trägerschaft der Wohnforum gGmbH gefördertes Qualifizierungsprojekt für den kulturellen Arbeitsmarkt.
Ein einjähriges Volontariat ermöglicht es insgesamt vier jungen Akademikern (oder gleichwertig ausgebildeten Personen), praktische Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von Kulturprojekten mit internationaler Ausrichtung zu sammeln.
Neben der praktischen Projektarbeit im Rahmen von Veranstaltungen -Ausstellungen, Workshops, Diskussionsrunden und Filmprogrammen der PLATFORM3 erhalten die Volontäre spezifische Fortbildungsmöglichkeiten im Rahmen maßgeschneiderter Workshops: „Veranstaltungs- und Projektmanagement“, „Ausstellungsgestaltung“, "Finanz-und Administration", „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ sowie Einführung in Graphik, Druck und Publikation. PLATFORM3 zeichnet sich als deutschlandweit einzigartiges Modell durch seine enge Verbindung von Praxis und Theorie aus.
Ein weiterer Aspekt der Qualifizierung betrifft langzeitarbeitslose ObjektmanagerassistentInnen, die an PLATFORM3 mit handwerklichen Fertigkeiten für den kulturellen Arbeitsmarkt neu qualifiziert werden.
Neben praxisnahen Weiterbildungsseminaren setzt das Qualifizierungskonzept von PLATFORM3 vor allem auf folgende Bausteine:
- Qualifizierung über Erfahrung
Für erfolgreiches Arbeiten im kulturellen Sektor ist Erfahrung in der Umsetzung internationaler Projekte notwendig. Wichtig sind fundierte Kenntnisse zeitgenössischer Kultur, als auch Erfahrungen in der präzisen Erstellung von Organisations- Finanzierungs- und Vermittlungskonzepten.
- Kontakt zur Kunstproduktion
Büro, Veranstaltungsraum und Ateliers unter einem Dach. Das Arbeiten und der Kontakt zum unmittelbaren Umfeld der künstlerischen Produktion ermöglichen den Einblick in die Struktur gegenwärtiger kultureller Praxis.
- Vernetzung mit Fachleuten und Institutionen
Die Vernetzung mit im Berufsleben verankerten Personen ist besonders wichtig in einem Berufszweig, der von einem starken Überangebot an Absolventen gekennzeichnet ist. Bei Kontakten mit Vertretern von Institutionen, Fachleuten, Gastkuratoren und Vortragenden können die zu qualifizierenden KulturmanagerInnen zukünftige Beschäftigungsfelder für sich erschließen.



