In sämtlichen Projekten des Jahres 2012 versucht PLATFORM3, die weitverbreitete These des passiven Zusehers aufzubrechen - nicht durch vorprogrammierte Partizipation, sondern durch unterschiedliche, künstlerische Strategien des Öffentlich-Machens, die bereits Teil der Genese eines Projektes sind. So ist das Publikum nicht mehr eine am Ende des künstlerischen Produktionsprozesses hinzutretende, unberechenbare Variabel, sondern integrativer Bestandteil jeder künstlerischen Initiative- ob Ausstellung, Performance, Vortragsreihe.