FREISPRECHANLAGE. STAGING OPINION
13. Juli 2011 bis 24. Juli 2011
Das Festival freisprechanlage. staging opinion fragt München nach seiner Meinung: ein interdisziplinäres Kunstprojekt in Festivalformat präsentiert Formen der Verlautbarung und Sichtbarkeit von Meinungsfreiheit in München und schlägt dabei einen Bogen nach Kairo.
Verschiedene Veranstaltungen und Formate bringen während des Festivals das Performative, das Politische und das Poetische zusammen.
Zwei-, drei-, vielsprachig. Eine Positionierung, eine Identifizierung, eine Abgrenzung.
Termine:
13.-21. Juli 2011: Complaints Choir Workshop, PLATFORM3
20. Juli 2011, 20h: Redefreiheit! Lesebühne und Poetry Jam. IMPORT EXPORT, Goethestr. 30
22. Juli 2011, 21h: Performance des Choir Projects und live-stream Soundcollage von München nach Kairo /danach Party. PATHOS TRANSPORT THEATER, Dachauerstr. 110d
24. Juli 2011, 19h: Abschlussveranstaltung. Audio, Film und Talk. IMPORT EXPORT, Goethestr. 30
Mit freundlicher Unterstützung des Ausländerbeirats München
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Meinungsfreiheit bedeutet, dass jeder seine Meinung frei äußern darf – was allerdings voraussetzt, dass man auch eine Meinung hat, und zugleich das Recht miteinschließt, sich der Äußerung zu enthalten. Wie gehen die Münchner mit dieser 'Freiheit' um? Was passiert, wenn Meinung eine Bühne geboten wird?
Mit einem Complaints Choir Workshop, einer Veranstaltungsreihe verschiedener Formate, einer filmischen Arbeit sowie Installationen im öffentlichen Raum will das Festival Meinungsäußerungen als solche inszenieren und damit kritisch beleuchten, will freie Rede wortwörtlich nehmen, Meinungen sicht- und hörbar machen und in diesem Zusammenhang auch den Begriff der 'Freiheit' zur Diskussion stellen. In diesem Sinne wird das Festival einen Bogen von München nach Kairo schlagen, wo, in Anspielung auf den Hauptschauplatz der ägyptischen Revolution und die Bedeutung des Wortes, von einer 'Generation Tahrir' die Rede ist und Meinungsfreiheit noch mal eine ganz andere Bedeutung hat.
Konzipiert und kuratiert von Sara Duana Meyer (PLATFORM3)
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Mehr zu den Veranstaltungen:
Redefreiheit!
Lesebühne und Poetry Jam mit der Expressbrassband
Festivaleröffnung: 20. Juli | 20h | IMPORT EXPORT, Goethestr. 30
Im Rahmen des Festivals freisprechanlage. staging opinion wird das Thema Meinungsfreiheit an diesem Abend literarisch umgesetzt und auf die Bühne gebracht. Einige wohlbekannte Dichter, Literaten und Spoken Word Artists aus München und Kairo zeichnen literarische Meinungsbilder und zeigen, was Redefreiheit für sie bedeutet. Unterstützt, begleitet und gefolgt von nicht minder bekannten Musikern mit einer ganz eigenen Meinung.
Zwei-, drei-, vielsprachig. Es gilt das gesprochene Wort.
Christine Auerbach, www.write-club.de
Daniel Graziadei, www.danwillschreiben.de
Franziska Holzheimer, www.franziskaholzheimer.de
Salam Yousry, www.evelyn-bassem-salam.com
www.expressbrassband.de
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Bewegungsfreiheit!
Choir Project Performance / live-stream soundcollage von München nach Kairo / Party
22. Juli | 21h | PATHOS TRANSPORT THEATER, Dachauerstr. 110d
Das Choir Project präsentiert Stücke, die während des Workshops entstanden sind – auf deutsch, englisch und arabisch.
Anschließend begibt sich München in direkten Austausch mit Kairo: per live-stream interagieren Münchner Soundartists mit dem Publikum vor Ort und Klangkünstlern in Kairo: sagbar, hörbar, tanzbar.
Sound:
Marcel Ralle, München (kidstardust)
Adham Hafez, Kairo
DJ Dompteur Mooner, München
Visuals:
VJanes zoo.pks und NEONouveaux
Der ägyptische Filmemacher Ahmed Zeidan zeigt einen weiteren Teil seines Videoprojekts WHAT YOU MUST NOT HEAR
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Meinungsäußerung zwischen München und Kairo.
Audio-, Filmdokumentation und Gespräch
Abschlussveranstaltung: 24. Juli | 19h | IMPORT EXPORT
Die beteiligten Künstler aus München und Kairo und weitere Gäste werden zu einem Gespräch gebeten. Wie steht es mit der Meinungsfreiheit in München und Kairo?
Film- und Tonspuren dokumentieren das Festival und zeigen Arbeiten, die während des Festivals entstanden sind.
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WHAT YOU MUST NOT HEAR
Filmische Arbeit und Dokumentation
13. - 24. Juli
Der Filmemacher Ahmed Zeidan aus Kairo dokumentiert das Festival und präsentiert eine (scheinbare) Außensicht auf die Umsetzung von Meinungsfreiheit in München. Auf narrativ-ästhetische Weise führt er das Thema weiter, indem er 'Geständnisse' von Fremden sammelt. Dinge, die man niemals laut aussprechen würde. Aufgenommen ohne Ton, von jemandem, der eine andere Sprache spricht.
Zur Teilnahme am Geständnis-Projekt: 0151-43511542
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SORRY I CAN'T HEAR YOU. SPEAK UP
Installation im öffentlichen Raum
13. – 24. Juli | ART BABEL, Ecke Dachauer-, Augusten- und Karlstraße
Das Mural (Wandmalerei) der Künstlerin Anna McCarthy, das an einer Außenwand des ehemaligen Norkauer-Gebäudes entsteht, visualisiert und abstrahiert das Hören und Gehörtwerden von (Meinungs-)Äußerungen – bevor es kurz nach Vollendung wieder überstrichen wird.
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In Kooperation mit:

www.thechoirproject.webs.com
Besonderer Dank an:
Stefan Winkler, Ghada El-Sherbiny und Goethe-Institut Kairo
IMPORT EXPORT
Expressbrassband
Caram Kapp und OMRAS
Greta Hoheisel



