ART CENTRES- CITY MARGINS: BEST PRACTICE, SHARED EXPERIENCE
Mittels künstlerisch-forschender Ansätze bemühen sich Kunstzentren an der Peripherie um gesellschaftsrelevante und innovative Positionen: Eine nachhaltige Abkehr vom White Cube und Hinwendung zu einer ästhetischen Positionierung jenseits der herkömmlichen Dichotomie von Zeigen / Betrachten; Die Entwicklung besucherzentrierter, prozessualer Formate gehört ebenso zum Profil der hier vorgestellten Projekte wie die Konzentration auf künstlerische Produktion unter gleichzeitiger Befragung der aktuellen Bedingungen hierfür. Kunstorte an der Peripherie erfüllen Aufgaben, die über museale Formen der Präsentation von Kunstwerken hinausweisen. Sie sind - zumeist aus ökonomischer Notwendigkeit - keine Orte des Sammelns und Konservierens, sondern recherche -und produktionsbezogen. An ihnen enstehen mögliche Szenarien und Modelle der Vermittlung. Für viele Kuratoren und Kulturschaffende sind die Orte an der Peripherie wichtige Impulsgeber, die richtungsweisend in das Zentrum und die dort ansässigen Institutionen hineinwirken. Als Teil eines europaweit wachsenden Netzwerkes sind “periphäre” Produktions- und Reflexionsorte eine wichtige Ergänzung zu den innerstädtischen Kunsträumen.
Informationen zu den einzelnen Kunstzentren:
Als Instrument für künstlerische Recherche ermöglichen Les Laboratoires d'Aubervilliers individuelle Formen künstlerischer und kultureller Produktion. Dauer, Art und Umfang jeder einzelnen Residency passen sich den Bedürfnissen der jeweiligen Projekte an.
P74 ist ein nicht-kommerzieller Projektraum im Erdgeschoss einer Schule, der vom Künstler und Kurator Tadej Pogačar gegründet wurde. Neben Ausstellungen, Performances und Interventionen betreibt P74 auch einen Verlag für Künstlerbücher und limitierte Editionen.
Die Shedhalle ist eine Instution auf dem Gelände der Roten Fabrik in Zürich. Sie definiert sich als Ort der Erprobung und Produktion neuer Formen künstlerischer und kultureller Praxis. Sie bietet ein Forum für Künstler, Aktivisten, Kuratoren und Theoretiker
HALLE 14 ist ein nicht kommerzielles Kunstzentrum in einem Industriedenkmal auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei. Sie präsentiert Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, betreibt eine Kunstbibliothek und das Kunstvermittlungsprojekt "Kreative Spinner".
Mit freundlicher Unterstützung des Programms DUO der Robert Bosch Stiftung zum deutsch-französischen Kulturaustausch.





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