Kalender

Mo Di Mi Do Fr Sa So
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Platform3 newsletter

Lageplan

Lageplan Platform3/Location map Platform3

Google Maps

Link zu Google Maps

Gefördert von der

Landeshauptstadt München

In Trägerschaft der
Wohnforum München gem. GmbH

PLATFORM3 2012 : ZU - SEHEN - EINE SUCHE NACH KÜNSTLERISCHEN STRATEGIEN ZUR EINBEZIEHUNG DES ZUSEHERS

01. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012

In sämtlichen Projekten des Jahres 2012 versucht PLATFORM3, die weitverbreitete These des passiven Zusehers aufzubrechen - nicht durch vorprogrammierte Partizipation, sondern durch unterschiedliche, künstlerische Strategien des Öffentlich-Machens, die bereits Teil der Genese eines Projektes sind. So ist das Publikum nicht mehr eine am Ende des künstlerischen Produktionsprozesses hinzutretende, unberechenbare Variabel, sondern integrativer Bestandteil jeder künstlerischen Initiative- ob Ausstellung, Performance, Vortragsreihe.

ARTIST-IN-RESIDENCY PRÄSENTATION: JUAN DUQUE "MEDIATION"

26. Januar 2012 bis 18. Februar 2012

Eröffnung: 25. Januar 2012, 19h

PLATFORM3 zeigt Juan Duques erste Einzelausstellung in Deutschland. Während seines zweimonatigen Gastaufenthaltes in München konzipierte der Künstler eine Serie ortsspezifischer Installationen mit leichten, vergänglichen Materialien wie Papier, Fotografie, Video. 'Bruchstellen' im Stadtraum – hervorgerufen durch natürliche Phänomene wie Wind, Regen, Pflanzenwuchs– transferiert er in den Ausstellungsraum; Die dabei entstehenden Situationen verwischen die Grenzen zwischen Innen /Außen, Naturraum/Urbaner Raum, Nomadismus/Identität.

Juan Duque lebt und arbeitet in Ghent, Belgien und ist Teilnehmer des Atelier-Förderprogrammes Nucleo, dessen Partner PLATFORM3 im Jahr 2012 ist.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München.

A PUBLIC MOMENT. WORKSHOP, AUSSTELLUNG, OFFENE ATELIERS UND VERANSTALTUNGEN ZUM 3. JUBILÄUM VON PLATFORM3

24. März 2012 bis 28. April 2012

"Was bedeutet es, ein Kunstwerk zu verstehen? Nehmen wir einmal an, ein Kunstwerk reduziert sich nicht auf ein Objekt, sondern es vereint in sich künstlerische Praktiken und Gesten, die der Künstler eigens dafür erdacht hat. Bestimmte wiederholte Handlungen, ethische Standpunkte, politische Entscheidungen, ökonomische Gesichtspunkte – das alles verstehen wir in diesem Projekt als die "Lebensform" eines Kunstwerkes - sein ganz eigenes Ökosystem. Bis zum heutigen Tag hat es niemand geschafft, dieses Ökosystem so richtig darzustellen. Vielleicht ist es an den Künstlern selbst, dafür eine geeignete Form der Repräsentation zu finden, und zwar mit Hilfe von Werkzeugen und Methoden, die sie selbst definiert haben?"

Zum 3. Jubiläum initiiert der internationale Künstler Franck Leibovici (*1975, FR) eine Umfrage unter den Künstlern, die bei PLATFORM3 arbeiten. In einer offenen Form, mittels Workshop und Gespräch, werden individuelle Praktiken reflektiert, gesammelt und in eine dem Publikum zugängliche, künstlerische Form gebracht. Grundlage für F. Leibovici ist ein erweiterter Werkbegriff, der den Kontext des künstlerischen Arbeitens öffnet, und zum Verständnis seitens des Zusehers beiträgt.